Prinzipien der Innenarchitektur

Egal, ob Sie mit vorhandenen Möbeln und Stoffen arbeiten oder mit einem leeren Raum „von vorne anfangen“, Sie sollten sich bei der Auswahl immer an den Elementen und Prinzipien des Designs orientieren. Die Elemente sind Ihre Werkzeuge oder Rohstoffe, ähnlich wie Farben die Grundlagen für einen Maler sind. Die Elemente des Designs umfassen Raum, Linie, Form, Farbe und Textur. Die Gestaltungsprinzipien beziehen sich darauf, wie Sie diese Elemente verwenden. Die Gestaltungsprinzipien sind Gleichgewicht, Betonung, Rhythmus, Proportion und Maßstab sowie Harmonie und Einheit.

Prinzip Nr. 1: Ausgeglichenheit

Visuelles Gleichgewicht in einem Raum nennt man Gleichgewicht. Es gibt ein Gefühl der Ruhe und ein Gefühl der Vollendung. Ein gut ausbalancierter Raum berücksichtigt sorgfältig die Platzierung von Objekten entsprechend ihrem visuellen Gewicht. Die Elemente Linie, Form, Farbe und Textur tragen alle dazu bei, das visuelle Gewicht eines Objekts zu bestimmen, d. h. die Menge an Raum, die es einzunehmen scheint. Balance bezieht sich auch darauf, wie und wo Sie die Elemente (Linie, Form, Farbe und Textur) in einem Raum platzieren. Um das Gleichgewicht zu halten, versuchen Sie, die Elemente im Raum zu verteilen.

o Formales Gleichgewicht, oft als symmetrisches Gleichgewicht bezeichnet, erzeugt einen Spiegelbildeffekt.

o Informelles Gleichgewicht verwendet verschiedene Objekte mit demselben visuellen Gewicht, um ein Gleichgewicht in einem Raum zu schaffen. Es ist subtiler und spontaner und vermittelt ein wärmeres, lässigeres Gefühl.

Prinzip Nr. 2: Betonung

Betonung ist der Mittelpunkt des Raumes. Der Brennpunkt sollte beim Betreten des Raums offensichtlich sein; Es ist der Bereich, zu dem Ihr Auge hingezogen wird. Was auch immer im Mittelpunkt des Interesses steht – ein Kamin, ein Kunstwerk oder eine Fensterbehandlung, die eine schöne Aussicht einrahmt – muss ausreichend betont werden, damit alles andere den Blick auf den vorgestellten Bereich lenkt. Sie können einen natürlichen Schwerpunkt betonen oder einen in einem Raum schaffen, indem Sie Linie, Form, Farbe und Textur effektiv einsetzen.

Prinzip Nr. 3: Rhythmus

Rhythmus liefert die Disziplin, die das Auge kontrolliert, während es sich durch einen Raum bewegt. Rhythmus hilft dem Auge, sich leicht von einem Objekt zum anderen zu bewegen, und schafft eine Harmonie, die dem Auge sagt, dass alles im Raum zu einem einheitlichen Ganzen gehört. Rhythmus entsteht durch die Wiederholung von Linie, Form, Farbe oder Textur. Es kann auch durch Progression erstellt werden. Progressiver Rhythmus ist eine allmähliche Zunahme oder Abnahme in Größe, Richtung oder Farbe.

Prinzip Nr. 4: Proportion und Maßstab

Größenverhältnisse in einem Raum werden durch Proportion und Maßstab definiert. Proportion bezieht sich darauf, wie sich die Elemente innerhalb eines Objekts auf das Objekt als Ganzes beziehen. Der Maßstab bezieht sich auf die Größe eines Objekts im Vergleich zur Größe des Raums, in dem es sich befindet.

Prinzip Nr. 5: Harmonie und Einheit

Ein gut gestalteter Raum ist ein einheitliches Ganzes, das alle anderen Elemente und Gestaltungsprinzipien umfasst. Einheit sorgt für Ordnung. Es gibt eine Konsistenz von Größen und Formen, eine Harmonie von Farbe und Muster. Das ultimative Ziel der Dekoration ist es, einen Raum mit Einheit und Harmonie und einem Sinn für Rhythmus zu schaffen. Die Elemente zu wiederholen, sie im ganzen Raum auszugleichen und dann ein wenig Abwechslung hinzuzufügen, damit der Raum seine eigene Persönlichkeit erhält, wird erreicht. Zu viel Einheit kann langweilig sein; Zu viel Abwechslung kann ein unruhiges Gefühl hervorrufen. Das Jonglieren der Elemente und Prinzipien, um genau die richtige Mischung zu finden, ist ein Schlüssel zu gutem Design.

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