Wie viel Dachbodendämmung sollte ich installieren, um mein Haus energieeffizient zu machen?

Die Bewertungen des Energieausweises (EPC) geben eine Vorstellung davon, wie energieeffizient Ihr Haus ist. Das Isolieren (Verzögern) des Dachbodens Ihres Hauses ist eine der billigeren und einfacheren Möglichkeiten, die Energieeffizienz des Wohngebäudes zu verbessern und eine höhere Bewertung des Energieausweises (EPC) zu erhalten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie viel Isolierung Sie benötigen und welche verschiedenen Materialien Sie verwenden können.

Etwa 25 % des gesamten Wärmeverlusts werden durch das Dach eines Grundstücks übertragen, dennoch ist der Dachboden einer der Bereiche, in denen die Isolierung am einfachsten nachgerüstet werden kann. Jeder weiß, dass eine Dämmung Ihres Dachbodens eine gute Idee ist, aber oft wird die Dicke der Isolierung unterschätzt, die erforderlich ist, um die Energieeffizienz erheblich zu steigern.

Die Wärmemenge, die durch das Dach/den Boden/die Wand eines Gebäudes übertragen wird, wird durch seinen U-Wert beschrieben. Der U-Wert gibt den Energieverlust in Watt pro Quadratmeter pro Grad Celsius (Kelvin) an und wird in der Einheit W/m2.k angegeben. Je niedriger der U-Wert eines Materials ist, desto besser ist die Isolierung. Um die aktuellen Bauvorschriften zu erfüllen, darf ein Grundstücksdach einen U-Wert von nicht mehr als 0,16 W/m2.k haben

Für die EPC-Untersuchung wird empfohlen, jede Immobilie, die weniger als 150 mm Dämmung aus Mineralwolle (oder gleichwertig) hat, auf mindestens 250 mm zu erhöhen, die aktuellen Bauvorschriften verlangen jedoch mindestens 270 mm Dämmung aus Mineralwolle für Neubauten (um eine Dämmung von mindestens 270 mm zu erreichen). U-Wert von 0,16 W/m2.k). Bei einer nachträglichen Dämmung ist es durchaus sinnvoll, eine Dicke zwischen 300 mm und 450 mm anzustreben, um eine hohe Energieeffizienz zu erreichen.

Diese Messungen basieren alle auf einer Isolierung aus Mineralwolle, wie z. B. Steinwolle, jedoch haben verschiedene Arten von Dämmstoffen unterschiedliche Eigenschaften, sodass die erforderliche Tiefe variieren kann. Beispielsweise muss eine Phenolschaumisolierung wie Kingspan nur halb so dick sein wie eine Mineralwollisolierung wie Rockwool, um den gleichen U-Wert zu erreichen.

Heutzutage gibt es neben den üblichen Mineralwolle- und Phenolschaumstoffen eine Vielzahl unterschiedlicher Dämmstoffe auf dem Markt. Viele Menschen entscheiden sich jetzt für Beläge aus Naturfasern anstelle von synthetischen Produkten auf Ölbasis.

Schafwolle wird als Dämmmaterial immer beliebter und ist jetzt in vielen großen Baumärkten erhältlich. Es ist ein natürliches und nachhaltiges Produkt, absolut ungiftig und reizt die Haut nicht, wodurch es viel angenehmer zu verarbeiten ist als Mineralwolle. Es ist hygroskopisch, was bedeutet, dass es bis zu 35 % seines Eigengewichts an Wasser aus der umgebenden Atmosphäre aufnehmen und wieder abgeben kann, wodurch es hilft, die Feuchtigkeit zu regulieren und die umliegenden Hölzer zu schützen. Beim Aufsaugen von Wasser gibt Wolle Energie in Form von Wärme ab und erwärmt die Umgebung. Das Gegenteil passiert, da es in der wärmeren Jahreszeit Feuchtigkeit abgibt und einen kühlenden Effekt erzeugt. Darüber hinaus ist es von Natur aus hoch feuerfest.

Hanfisolierungen wie Hemcore bieten die gleichen Vorteile wie Schafwolle, und darüber hinaus ist sie extrem gut in der Schallabsorption, was sie besonders gut für die Isolierung zwischen Stockwerken oder in städtischen Gebieten macht, in denen Lärmbelästigung ein Problem darstellt.

Es gibt heute viele andere Produkte auf dem Markt, sowohl natürliche als auch synthetische. Wenn Sie sich also etwas umsehen, werden Sie bestimmt etwas finden, das Ihren individuellen Umständen entspricht. Das Wichtigste ist, sicherzustellen, dass Sie genug davon verwenden, um wirklich effektiv zu sein und Ihr Dach mit einem U-Wert von 0,16 W/m2.k oder weniger zu belassen. Der Hersteller Ihres Wunschprodukts berät Sie gerne über die hierfür erforderliche Dämmtiefe. Wenn Sie Ihre Dämmung kaufen, sollten Sie sie wirklich als Investition betrachten, da sie nach der Installation so lange halten sollte wie das Haus und Ihren Energieverbrauch senkt und Ihnen somit die ganze Zeit Geld spart.

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